Papa, lies das hier in Ruhe.
Eine kleine Rechnung von deinem Schlaubischlumpf – und eine große Bitte von uns allen.
Wir wissen, dass es schwer ist.
Du trinkst seit Jahrzehnten viele Liter am Tag – je mehr, desto besser. Und jetzt sollst du fast alles weglassen. Das fühlt sich an wie eine Quälerei. Und dann auch noch bei diesen Temperaturen! Das verstehen wir … Und das tut uns wirklich unendlich leid!
Aber die nächsten Tage entscheiden über die nächsten Wochen und Monate.
Bitte halte durch.
Weil wir dich lieben –
und dich noch lange bei uns haben wollen.
Die Ärzte sagen:
Das Schwerste hast du schon hinter dir.
Es gibt nur
EINE
Sache, die dich noch im Krankenhaus hält:
zu viel Wasser im Körper.
Schlaubischlumpf erklärt es
Schritt 1 von 4
Dein Körper ist eine randvolle Badewanne.
Zu viel Wasser drin – die Wanne läuft fast über.
Schlaubischlumpf erklärt es
Schritt 2 von 4
Die Medikamente ziehen den Stöpsel.
Sie lassen das Wasser langsam ablaufen.
Schlaubischlumpf erklärt es
Schritt 3 von 4
Solange mehr rausläuft als reinkommt …
… sinkt der Pegel jeden Tag ein Stück.
Schlaubischlumpf erklärt es
Schritt 4 von 4
Pegel unten = die Tür nach Hause geht auf.
So einfach ist die ganze Rechnung.
Die Zahlen, die zählen.
Hurra, zum ersten Mal wieder runter!
Weil du nur ~1,5 L getrunken hast.
Wir sind auf dem richtigen Weg.
Jeder Tag zählt.
Keine große Heldentat – nur viele kleine, brave Tage hintereinander. Die stapeln sich.
So funktioniert das Prinzip – die echten Werte kennen deine Ärzte.
Ganz ehrlich, Papa.
Niemand kennt deinen Körper so gut wie du.
Jahrzehnte mit nur einer Niere – und trotzdem hast du alles überstanden. Dein Gespür hat dich weit gebracht.
Aber gerade jetzt zeigt die Waage etwas anderes.
- Das Wasser sammelt sich – in den Beinen und in der Lunge.
- Das Atmen fällt dir dadurch schwerer.
- Und genau das hält dich im Krankenhaus fest.
Es gibt noch kein Medikament, das dich entwässert – und dich gleichzeitig trinken lässt, so viel du willst.
So weit ist die Medizin noch nicht.
Wenn du erleben willst, dass sie eines Tages so weit ist, dann zählt jetzt das, was wir heute haben:
Höchstens ~1,5 L am Tag – und das, was die Ärzte sagen.
Sonst arbeiten die Medikamente gegen jeden Schluck – und nichts ändert sich.
Der Schlaubischlumpf hat seine Spione.
- Die Becher am Morgen – noch bevor Mama da ist.
- Die Flaschen in der Nacht – leer, wenn die Schwestern kommen.
- Jeder Extra-Schluck macht die Wanne wieder voller…
Wir wissen, dass das nicht fair ist.
Wir wissen, dass das gemein ist.
Aber würdest du bitte ein paar Tage – für dich, deine Gesundheit und deine dich über alles liebende Familie – den Vertrocknungs-Erscheinungen und dem Verdurstungsgefühl trotzen?
Kleiner Trick gegen den Durst
Tipp 1 von 6
Eiswürfel lutschen
Hält lange, ist aber nur ein Schlückchen Wasser.
Kleiner Trick gegen den Durst
Tipp 2 von 6
Gefrorene Weintrauben
Langsam zergehen lassen, nicht kauen – kühl und süß.
Kleiner Trick gegen den Durst
Tipp 3 von 6
Etwas Saures, z. B. Zitrone
Bringt den Speichel in Schwung, der Mund fühlt sich frischer an.
Kleiner Trick gegen den Durst
Tipp 4 von 6
Wenig Salz essen
Salziges macht erst recht Durst.
Kleiner Trick gegen den Durst
Tipp 5 von 6
Kleines Glas statt großem
Sieht nach mehr aus – kleiner Trick fürs Auge.
Kleiner Trick gegen den Durst
Tipp 6 von 6
Mund ausspülen, nicht schlucken
Frisches Gefühl, ohne dass es zählt.
Frag dein Birrchen, sie hilft dir und steht das mit dir gemeinsam durch!
Dein Ausblick
Daheim wartet jede Menge auf dich!
- PKV Central
- Dokumente scannen, putzen, ablegen, …
- Deinen Pflegegrad erhöhen
- Die Steuer 😱
Lauter Dinge, die nur du regeln kannst.
Unser aller Alptraum
Oder… du bleibst einfach hier.
- Wochen-, vielleicht monatelang im Krankenhaus.
- Birrchen muss unbezahlten Urlaub nehmen – und jeden Tag herfahren (das zehrt).
- Und zu Hause? Geht gar nichts vorwärts.
Klingt das nach dir? Eben.
Zu Hause warten sie auf dich
1 von 2
Birrchen.
Mama weicht dir nicht von der Seite. Sie pflegt dich viel lieber zu Hause – und sie wartet nur auf eins: dich endlich wieder neben sich zu haben.
Zu Hause warten sie auf dich
2 von 2
Dein Büro.
Und zwei, die auf deinen Besuch warten.
freut sich darauf, dich in ihrem neuen Haus zu empfangen.
hält dir den Platz in der neuen Wohnung warm.
Werd schnell wieder gesund und komm heim – in drei Monaten ist alles bezugsfertig und du kommst uns besuchen.
Und drei kleine Gründe mehr.
Deine Herzklappe kann noch viele Jahre halten.
Das heißt: Du kannst zusehen, wie Liam, Liana und Luana groß werden.
Du hattest viele Schutzengel
Schau, was du schon alles überlebt hast:
- Autounfälle
- Aortendissektion
- Neue Herzklappe
- Schlaganfälle
- Jahrzehnte mit nur einer Niere
- Trinkmengen-Beschränkung: 500 ml !!!
Und jetzt sollen dich ein paar Tage mit ~1,5 L aufhalten?
Du bist der Stärkste, den wir kennen.
Mal ehrlich, Papa
«Vertrocknen» ist doch wohl noch deine leichteste Prüfung …
Das schaffst du mit links.
Halte durch, Papa.
Es sind nur noch ein paar Tage – und sie sind machbar.
Für dein Birrchen, für dein Mäusi, für deinen Schlaubischlumpf, für deinen Liam, für deine Liana, für deine Luana.
„Wir halten zu dir. Jeden einzelnen Tag.“
– Deine Familie
Tag 1 · 1. Juni
Du hast es geschafft.
Der erste Tag ist der wichtigste. Ab jetzt sammeln wir Tag für Tag weiter.
So gibt's die Medaillen.
Dein Pokalschrank.
Jeder Tag ein Türchen. Tippe einen Tag an, um ihn einzutragen.
Diese App speichert deine Tage nur hier auf deinem Handy.
Heute getrunken
Oh – hast du zu viel eingetragen?
Was du schon getrunken hast, kannst du hier nicht einfach wieder wegnehmen. Das Minus ist nur dafür, falls du dich vertippt und in Wahrheit weniger getrunken hast.
Heute getrunken
Oh – hast du zu viel eingetragen?
Was du schon getrunken hast, kannst du hier nicht einfach wieder wegnehmen. Das Minus ist nur dafür, falls du dich vertippt und in Wahrheit weniger getrunken hast.